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16. Mai 2003 Gründungsversammlung des Vereins im Kaufbeurer Rathaus. 29 Gründungsmitglieder. Ergebnis der Vorstandswahl: 1. Vorsitzender Dr. Peter Höhne, 2. Vorsitzender Herwig Meese, Kassenverwalter Hans-Georg Kugler, Schriftführer Jürgen Kraus. Der erweiterte Vorstand: Dr. Astrid Pellengahr, Andreas Knie, Johann Marschall, Dr. Ulrich Deisenhofer, Werner Weirich, Dr. Ulrich Klinkert und Dr. Oskar Kronschnabl. 6.-14.12. 2003 Präsenz der Vorstandsmitglieder auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt. Verkauf der Benefiz-CD "O Radix Jesse". (Erlös des gesamten CD-Verkaufs: 11.715,00 €). 7. 12. 2003 17 Uhr Benefizkonzert in der Dreifaltigkeitskirche. Etwa 300 Besucher. Erstaunliches Spendenaufkommen (1.546,80 €). 21. 6. 2004 19 Uhr, Eröffnung der Hinterglasbilder-Ausstellung im Foyer der Sparkasse. Etwa 300 Eingeladene erschienen. Der Freundeskreis organisiert die Aufsicht für die Dauer der Ausstellung. 34 Mitglieder sind sofort bereit gewesen, die Aufsicht nach Plan zu übernehmen. 30.6.2004 Zuschuß zum Ankauf eines Hinterglasbildes des Kaufbeurer Glasmalers Johann Matthäus Bauhoff (Friedrich II.) aus dem Düsseldorfer Kunsthandel. € 2.350. Dieser Neuankauf wird bereits in der Ausstellung gezeigt. 23. 6. 2004 Horst Lauerwald hat dem Verein 3.000 neue Faltblätter kostenlos gedruckt. Etwa 1. 000 werden dem 2. Heft der Kaufbeurer Geschichtsblätter beigelegt. 18.11.2004 Vorstellung der neuen Benefiz-CD "Bekenntnisse aus Glas" im alten Sitzungssaal des Rathauses. 23.11.2004 2. Jahreshauptversammlung im Hotel "Goldener Hirsch". 58 Vereinsmitglieder anwesend. Oberbürgermeister Stefan Bosse erwähnt in seinem Grußwort, daß die Standortfrage des Museums im Januar 2005 unter Beteiligung des Freundeskreises besprochen werden soll. Vortrag des Bezirksheimatpflegers Dr. Fassl zur Erinnerungskultur. Er bekennt sich in seinem Vortrag eindeutig zum Standort Kaisergäßchen. Denn "ein Museum im Museum" versteht er als außerordentlichen Glücksfall. 218 Mitglieder. Kassenverwalter Hans-Georg Kugler betont in seinem Bericht, daß von den Einnahmen des Vereins in den Jahren 2003 und 2004 62% auf den Erlös der Benefizveranstaltungen oder sonstige Spenden zurückgehen. Die Mitgliedsbeiträge machen nur 32% der Einnahmen aus. Die bedeutende Summe von 14.738,16 € konnte dem Museum für Ankäufe, Restaurierungen oder Sonderpräsentationen zur Verfügung gestellt werden. 4. - 12. 12. 2004 Stand des Vereins auf dem Kaufbeurer Christkindlesmarkt; Verkauf der beiden Benefiz-CDs und historischer Stadtansichten zugunsten des Museums. 12.1.2005 Gesprächsrunde mit der Verwaltungsspitze im Sitzungssaal des alten Rathauses. Dr. Langen- stein und Dr. Riebel von der Landesstelle für nichtsstaatliche Museen und die Vorstandsmit- glieder des Freundeskreises erklären sich eindeutig für den Standort Kaisergäßchen 12. 14.1.2005 16 Uhr Eröffnung der vom Freundeskreis organisierten Ausstellung im Kreuzrippengewölbe des Museums. Die Professoren Zimmermann und Möller haben mit Studenten das Haus Kaisergäßchen vermessen und zum Thema einer Lehrveranstaltung gemacht. 8 Studenten stellen ihre Entwürfe vor. Etwa 80 Besucher im überfüllten Raum. Eines der wichtigen Vereinsziele ist bereits erreicht: Das Stadtmuseum hat nach eineinhalb Jahren Vereinsarbeit eine geradezu verblüffende öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. 31.5.2005 3. Jahreshauptversammlung im Peter-Dörfler-Saal des Hotels "Goldener Hirsch". Vortrag von Wolfgang Engels über Ludwig Ganghofers elektro-physikalischen Geräte mit gelungenen Experimenten. 238 Mitglieder. Die "Stiftung Haus des Handwerks" unterstützt den Freundeskreis und lädt die Vorstandsmitglieder zu einem gemeinsamen Informationsabend ein. Werner Weirich verliest eine Erklärung, in der sich der Heimatverein für den Standort Kaisergäßchen ausspricht. 5.7.2005 Gespräch mit Oberbürgermeister Stefan Bosse und den zuständigen Referatsleitern. Es herrscht Einigkeit, daß in der Standortfrage des Museums nur ein gemeinsamer Konsens zwischen Stadtverwaltung und Freundeskreis die damit verbundenen Probleme lösen kann. Es ist erfreulich und zugleich eine Referenz für unsere seriöse Vereinsarbeit: Alle drei amtsführenden Kaufbeurer Bürgermeister haben sich entschlossen, Mitglieder des Freundeskreises zu werden. 20.7.2005 Gespräch mit dem 3. Bürgermeister Ernst Holy. Er favorisiert den Standort Spitalhof, bekennt aber ausdrücklich, daß das Gebäude Kaisergäßchen 12 im Eigentum der Stadt zu verbleiben hat. (vom Vorstand: Peter Höhne und Jürgen Kraus) 27.7.2005 19. Vorstandssitzung im Hotel "Goldener Hirsch". Verbindung mit Prof. Dr. Dietrich Wildung in Berlin. Er bietet an, im Oktober einen öffentlichen Vortrag zu halten. 7.10.2005 Vortrag Prof. Wildung im Martinsheim. Plädojer fürs Kaisergäßchen 21.11.2005 Bürgerversammlung im Stadtsaal. Machtvolles Bekenntnis zum Standort Kaisergäßchen. Verabschiedung Dr. Pellengahr 9.12.2005 Die Stiftung "Haus des Handwerks" übergibt dem Freundeskreis eine Spende von 50.000 € zugunsten des Museumsstandortes "Kaisergäßchen".Einrichtung eines Sonderkontos "Standort Kaisergäßchen" bei der Sparkasse durch den Freundeskreis, Konto-Nr. 5 555 552 11.12.2005 Der Vorsitzende Dr. Peter Höhne stirbt an den Folgen seines Krebsleidens. Er verfügte eine Kranzablösung zugunsten einer Spende für das Sonderkonto "Standort Kaisergäßchen". Es wurden 7.000 € gespendet. 15.12.2005 Beerdigung von Dr. Peter Höhne. 22. Vorstandssitzung im Hotel "Goldener Hirsch" mit Verabschiedung von Frau Dr. Pellengahr, die künftig das Jagdmuseum in München leiten wird.Günstige Nachricht von einer Besprechung im Rathaus am gleichen Tag. Die Fördermittel für das Kaisergäßchen dürften so umfangreich sein, daß die Stadt nur 40% der Sanierungskosten zu tragen hat, also etwa 1,5 Mill. €.1 Mill. hat der OB versprochen, also fehlen nur 500.000 €. 13.1.2006 Privatgespräch Jürgen Kraus mit dem 3. Bürgermeister Ernst Holy. Er sagt zu, daß die KI ihr Beharren auf den Standort Spitalhof aufgeben wird, wenn sich der Umfang der angekündigten Fördergelder für das Kaisergäßchen bestätigt. 16.1.2006 Der OB hat schnell reagiert und die Standort-Frage des Stadtmuseums in die Tagesordnung der heutigen Sitzung des Verwaltungsrates aufgenommen. Es werden 2,3 Millionen € an Fördergeldern zur Verfügung stehen. Eigenleistung der Stadt: 1,8 Millionen. Empfehlung der Verwaltung: Das Museum verbleibt im Kaisergäßchen.18.30 Uhr: TOP 6. Der OB trägt selbst vor. Stellungnahmen von Pohl (FWG), Matthes (SPD), Kollmeder (Win), Jahn (CSU) - allesamt zustimmend. Holy (KI) nimmt in einer umfangreichen Erklärung Abschied vom Spitalhof.Ergebnis: Einstimmige Empfehlung an den Stadtrat, das Haus Kaisergäßchen 12 zu sanieren, den Umbau des Hauses Nr. 10 vorzunehmen und das künftige Stadtmuseum dort einzurichten.Der OB erwartet 600.000 € als Eigenleistung der Bürgerschaft über den Freundeskreis. 24.1.2006 16 Uhr, Plenumssitzung des Stadtrates. Einstimmiger Beschluß ohne Aussprache, den Empfehlungen des Verwaltungsausschusses zu folgen. Das Museum bleibt im Kaisergäßchen. Eine Entscheidung in 12 Sekunden, die selbst den OB verblüffte. 31.1.2006 23. Vorstandssitzung: Wahl Dr. Deisenhofers zum Vorstandssprecher. Für den verstorbenen Dr. Peter Höhne tritt Bernd Kuhn in den Vorstand ein; Wolfgang Sauter übernimmt den Vorstandssitz Dr. Astrid Pellengahrs. 6.2.2006 17 Uhr Gespräch Vorstand Freundeskreis (Deisenhofer, Meese, Kraus) im Amtszimmer des Oberbürgermeisters (Bosse, Baur, Strunk, Fischer) über künftige Schwerpunkte einer Zusammenarbeit zwischen Freundeskreis und Stadtverwaltung. Ergebnis: Der Freundeskreis wird künftig in alle Entscheidungen, die das Museum betreffen, eingebunden. 30.3.2006 Überreichung einer Denkschrift des Freundeskreises im Amtszimmer des Oberbürgermeisters (anwesend: Bosse, Baur, Strunk, Fischer, Herwig Meese, Hans-Georg Kugler, Jürgen Kraus)Diese Denkschrift wird an den Stadtrat, die zuständigen Denkmalspfleger, an Nachbern, Planer, Förderer usw. verteilt. 3.4.2006 13.45 Uhr, Amtszimmer Strunk (Strunk und Dr. Fischer). Dem Vorstend des Freundeskreises wird der Kandidat für die Museumsleitung, Ernst Höntze, vorgestellt. Von 70 Bewerbern wurden 7 zum Vorstellungsgespräch eingeladen, 3 blieben übrig, zwei sagten vorzeitig ab. 4.4.2006 Auch Höntze sagt ab, weil sich die Stadtverwaltung nicht entschließen kann, eine Ganztagsstelle einzurichten. Der künftige Museumsleiter hätte mit 1.200 € brutto im Monat auszukommen.Am Abend Benefizkonzert des Luftwaffencorps in Irsee zugunsten des Kaufbeurer Stadtmuseums (organisiert vom Rotary-Klub) 16.5.2006 Gespräch H. Meese mit dem Leiter des Hochbauamtes H. Scholz mit der Bitte um Informationen über den Sachstand Museum. Das Bauamt hat die Vorarbeiten des Freundeskreises - Grenzprotokolle für Nachbarschafts-Vereinbarungen zur Kenntnis genommen. Noch sind keinerlei notarielle Vereinbarungen getroffen worden. 23.5.2006 Plenumssitzung des Stadtrates. Es liegt eine Antrag der SPD-Fraktion vor, die Stelle der Museumsleitung als Ganztagsstelle auszuschreiben. Dieser Antrag wird in der nichtöffentlichen Sitzung behandelt, erledigt sich jedoch auf kuriose Weise. Nach vertraulicher Mitteilung durch den OB und Dr. Strunk wird Astrid Pellengahr die Stelle wieder übernehmen.Gespräch Herwig Meese mir Referatsleiter Baur. Auf einen Wettbewerb kann nicht verzichtet werden, aber es ist ein Mischverfahren geplant: 1/3 gesetzte und 2/3 ausgesuchte Büros. Die Teilnehmer am Wettberwerb sind verpflichtet, mit einem Fachbüro für denkmalspflegerische Sanierung zusammenzuarbeiten. 17.7.2006 Dr. Astrid Pellengahr übernimmt nach einem halben Jahr der Vakanz wieder die Museumsleitung. 27.7.2006 27. Vorstandssitzung im Hotel "Goldener Hirsch". Mitteilung des Kassenverwalters: Die Familie Kutter hat sich entschlossen, die angekündigte Spende von 100.000 € schon jetzt in voller Höhe auszuzahlen. 3.8.2006 Gespräch Herwig Meese und Dr. Pellengahr. Zusammenstellung der Kriterien zum Wettbewerb Museumsanbau aus Sicht des Freundeskreises zur Weiterleitung an das Stadtbauamt. 9.8.2006 Scheckübergabe des Erlöses der Benefizveranstaltung vom 23. Juni 2006; dem Verein fließen 3375,50€ zu. September 2006 Gespräch Dr. Deisenhofers mit Referatsleiter Baur. Der Freundeskreis wird über die personelle Besetzung der Wettbewerbs-Gremien informiert. 26.10.2006 4. Jahreshauptversammlung im Peter-Dörfler-Saal des Hotels "Goldener Hirsch". Stefan Bosse legt einen Terminplan vor, der die Wiedereröffnung des Museums im Jahr 2011 vorsieht. 6.12.2006 30. Vorstandssitzung im Hotel "Goldener Hirsch". Es steht ein Gespräch in München an über die Fördergelder der Landesbehörden. Dr. Pellengahr wird zugesagt, daß sich der Freundeskreis für ein Spendenaufkommen von 400.000 € verbürgt. 22.1. 2007 31. Vorstandssitzung im Hotel "Goldener Hirsch". Es ist festzustellen: Die Anlieger-Probleme lassen sich ohne Verzögerung der Planungsarbeiten lösen. Die gesamte Projektplanung und ihre Zeitvorgaben liegen nunmehr in der administrativen Hand des städtischen Bauamtes, das von diesem Zeitpunkt an das gesamte Museumsprojekt zu verantworten hat. Für Hilfsdienste jeder Art stellt sich der Freundeskreis zur Verfügung. Fremdfördermittel sind in der absoluten Menge ihrer Verfügbarkeit zugesagt. Nicht zuletzt durch die Tatsache, daß das Kaufbeurer Stadtmuseum bayernweit einen ungewöhnlichen Ruf genießt und damit ein aufgeschlossenes Entgenkommen an Fördermitteln zu erwarten hat. |
Der Vorstand des Freundeskreises am 22. Januar 2007. Von rechts: Beisitzer Dr. Oskar Kronschnabl, Beisitzer Dr. Ulrich Deisenhofer, Kassenverwalter Hans-Georg Kugler, Museumsleiterin Dr. Astrid Pellengahr, 1.Vorsitzender Bernd Kuhn, Beisitzer Andreas Knie, 2. Vorsitzender Herwig Meese, Beisitzer Werner Weirich und Schriftführer Jürgen Kraus; es fehlen Dr. Ulrich Klinkert und Johann Marschall |
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